Für Lernende / Beratung

Suchtprävention

Das Alter unserer Schülerinnen und Schüler liegt zwischen 10 und 18 Jahren. Das ist die Entwicklungszeit zwischen Kindheit und Erwachsen werden, die Adoleszenz, in der Kinder zu unabhängigen Erwachsenen heranreifen. Diese Phase der Persönlichkeitsentwicklung beinhaltet neben einem großen Lernpotential auch große Experimentierfreudigkeit und Risikobereitschaft.

Aus der Medizin wissen wir, dass gerade problematische Suchtverläufe ihre Anfänge in genau dieser Zeit erfahren. So kann Suchtverhalten in der Jugend zu gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen im Erwachsenenalter führen.

Aus diesem Grund wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler präventiv erreichen und durch Aufklärung und Sensibilisierung zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen und sie emotional stärken und begleiten und somit stark gegen Süchte machen.

Friedrich-Ebert-Schule Hürth - Illustration Sprechblase Vertraulich groß

Bausteine unserer Suchtprävention

Aufklärung und Wissensvermittlung

  • Altersgerechte Informationen zu legalen und illegalen Substanzen (z. B. Alkohol, Nikotin, Cannabis, Medienkonsum)
  • Thematisierung von Wirkungen, Risiken und Langzeitfolgen
  • Einbindung in Fächer wie Biologie, Sozialwissenschaften oder Ethik

Stärkung der Persönlichkeit (Lebenskompetenzen)

  • Förderung von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
  • Training von Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Umgang mit Stress, Frustration und Gruppendruck
  • Projekttage „Kinder stark machen“ (Jahrgangsstufe 6)

Soziales Lernen und Klassenklima

  • Förderung von Teamfähigkeit und Empathie
  • Prävention von Ausgrenzung und Mobbing
  • Stärkung eines positiven Klassen- und Schulklimas

Förderung gesunder Alternativen

  • Angebote in Sport, Musik, Kunst und kreativen Projekten
  • Aufzeigen von Freizeitmöglichkeiten ohne Suchtmittel (Rugby/Fußball)
  • Unterstützung bei der Entwicklung eigener Interessen und Talente

Früherkennung und Intervention

  • Sensibilisierung von Lehrkräften für Warnsignale
  • Vertrauensvolle Gespräche mit betroffenen SchülerInnen
  • Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeit und Beratungsstellen

Einbindung der Eltern

  • Elternabende und Informationsveranstaltungen
  • Aufklärung über Risiken und Erkennungsmerkmale
  • Stärkung der Erziehungskompetenz im Umgang mit Suchtprävention

Kooperation mit externen Partnern

  • Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Suchtpräventionszentren und Gesundheitsämtern
  • Workshops mit ExpertInnen (z. B. Polizei, TherapeutInnen, Jugendamt)
  • Teilnahme an Präventionsprojekten und Kampagnen

Medienprävention (digitale Sucht)

  • Reflexion des eigenen Medienkonsums
  • Umgang mit Social Media, Gaming und Bildschirmzeit
  • Förderung eines bewussten und gesunden Medienverhaltens

Ansprechpersonen
Bei Fragen oder Interesse helfen wir gerne weiter:

Frau Klie
klie@realschule-huerth.de
Frau Möhlenkamp
moehlenkamp@realschule-huerth.de